Strandschätze

Strandschätze

Photo by Gregory Culmer on Unsplash

Muscheln & Co. – besser nicht mitnehmen

Was schimmert da perlmuttfarben im Sand? Wer findet das schönste Exemplar einer Meeresschnecke? Muscheln und Steine am Strand zu sammeln, ist für viele wie eine Schatzsuche und gehört einfach zu einem guten Strandspaziergang dazu.

Doch viele Urlauber wissen nicht, dass es in den meisten Ländern nicht erlaubt ist, diese Strandschätze einzusammeln und aus dem Land auszuführen. Auch die Mitnahme von Sand ist beispielsweise auf den Kanaren, aber auch in Ländern wie Italien oder den Philippinen verboten. Auf Sardinien drohen hohe Geldstrafen, wenn Sand vom Strand gestohlen wird.

Laut Zoll fallen Muscheln, Korallen und Schneckenschalen unter den Artenschutz. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Flora and Fauna) erfasst 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten und die daraus hergestellten Erzeugnisse – also beispielsweise auch Schmuck. Eine Ausnahme bei der Ausfuhr von Muscheln gibt es bei den so genannten Riesenmuscheln, die vor allem in der Karibik vorkommen: Für den persönlichen Gebrauch darf man bis zu drei Exemplare dieser Muschelschalen im Gepäck haben.

Neben Muscheln, Schneckenhäusern, Steinen und Sand gibt es natürlich noch viele andere beliebte Souvenirs, die immer wieder vom Zoll beschlagnahmt werden und für deren Mitnahme empfindliche Geldbußen anfallen. Wer beispielsweise Enzian in Österreich pflückt und damit erwischt wird, muss mit 15.000 Euro rechnen, die er für diesen Fehler bezahlen darf. Aber auch bei gefälschter Markenware wie Kleidung, Uhren und Parfüms sollte man vorsichtig sein. Hier gilt bei Flug- und Seereisen für Waren aus Nicht-EU Ländern eine Freimenge im Wert von 430 Euro. Bei Überschreitung nimmt der Zoll alles ab und in Ländern wie Italien ist der Erwerb von gefälschter Markenkleidung schon im Land selbst strafbar.

Also vor jeder Reise immer erst prüfen, was man aus dem Urlaubsland ausführen und bei uns einführen darf.

Wenn Sie der Zoll erwischt, müssen Sie wohl oder übel die Strafe zahlen. Wir können aber helfen, wenn Ihr Flug über drei Stunden verspätet war. Vielleicht deckt ja ein Teil der Entschädigung die Strafe für das Zollvergehen. Lassen Sie Ihr Ticket prüfen.

Mäusealarm an Bord!

Mäusealarm an Bord!

Fotonachweis: www.123rf.com

Flugverspätung durch Maus an Board ist entschädigungspflichtig

Eine Maus im Flugzeug kann schon mal zu einer immensen Flugverspätung führen. Erst kürzlich gab es ein Urteil dazu, dass es im Verantwortungsbereich der Airline liegt, zu verhindern, dass Kleintiere wie Mäuse an Bord der Maschine gelangen.

Was hat zu diesem Urteil geführt? Reisende, die auf dem Weg von Berlin über Istanbul nach Dalman waren, mussten viele Stunden auf ihren Zubringerflug warten, weil auf dem Vorflug eine Maus entdeckt worden ist. Das Flugzeug wurde komplett durchsucht und erreichte erst einen Tag später den Zielort Dalaman.

Die Kläger verlangten 400 Euro Entschädigung und erhielten Recht, denn das Gericht sah den Umstand, dass Mäuse an Bord gelangen können, nicht als außergewöhnlichen Umstand, sondern als beherrschbares Ereignis seitens der Fluggesellschaft.

Bei Flugverpätungen ab 3 Stunden helfen wir schnell und unkompliziert weiter unter Ticket prüfen.

Bin dann mal im Frühling…

Bin dann mal im Frühling…

Photo by Josep Castells on Unsplash

In Deutschland ist es gerade vielerorts kalt, dunkel und ungemütlich. Den Wunsch nach einer Auszeit haben jetzt viele Menschen. Schon mal erste Frühlingsgefühle verspüren, ein wenig Sonne tanken und sich vom milden Wind streicheln lassen. Das wäre es jetzt.

Also auf nach Lanzarote, einer Kanaren-Insel mit vielen Besonderheiten. Hier herrschen auch im Januar und Februar an sonnigen Tagen bis zu 22 Grad.

Mit dem Flieger schnell nach Lanzarote
Lanzarote ist die nordöstlichste Insel der Kanaren, die von Spanien verwaltet werden. Die Flugzeit dorthin beträgt nur etwa viereinhalb Stunden und man kann u.a. von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München nach Arrecife, dem Hauptort Lanzarotes fliegen. Diverse Airlines steuern dieses Sonnenziel an, wie z. B. die Ferienflieger von Condor, Tuifly, SunExpress oder Germania.

Die vulkanische Insel fasziniert mit ihrer Vielfalt an Landschaften und Farben. Es gibt schwarze und weiße Sandstrände und um die 100 Vulkankegel. Im Nationalpark Timanfaya kann man große Kraterlöcher und bizarre Felsformationen bestaunen. An den bekannten unter Naturschutz stehenden Papageienstränden finden sich traumhafte Buchten zum Baden – allerdings sollte man bei den Wassertemperaturen im Februar lieber einen Strandspaziergang genießen.

Auch kulinarisch hat Lanzarote etwas zu bieten. Die Einwohner der Insel bauen in der Lavalandschaft einen exzellenter Wein an und in den Restaurants wird man mit regional-typischen Fischgerichten, Eintöpfen und den berühmten Salzkartoffeln – den Papas arrugadas – mit Mojo-Sauce verwöhnt.

Sportler kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Ob Wandern, Mountainbiking, Surfen, Tauchen oder Golfen, die Sportmöglichkeiten auf der Insel sind vielfältig. Und kulturell kommt ebenfalls keiner zu kurz, denn Lanzarote wurde in vielerlei Hinsicht und an vielen Orten vom bekannten Architekten und Maler César Manrique geprägt.

Auf Lanzarote findet definitiv jeder Reisende seinen Platz zum Wohlfühlen. Wer bei An- oder Abreise Verspätungsprobleme hat, kann sich gerne bei uns melden. Ab 3 Stunden Flugverspätung helfen wir schnell und unkompliziert weiter unter Ticket prüfen.

 

BGH-Urteil: Kein Geld bei Flugverspätung wegen Systemausfall am Terminal

BGH-Urteil: Kein Geld bei Flugverspätung wegen Systemausfall am Terminal

Fotonachweis: Photo by Ken Yam on Unsplash

BGH-Urteil: Flugverspätung wegen Systemausfalls am Terminal ist außergewöhnlicher Umstand

Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe besagt, dass bei einem Systemausfall am Terminal Passagiere keinen Anspruch auf Entschädigung für die dadurch entstandene Flugverspätung haben.

Im Sinne der EU-Flugastrechteverordnung wird es als außergewöhnlicher Umstand gewertet, wenn es zu einem längeren Ausfall der Computersysteme im Abflugterminal kommt. Da solch ein Vorkommnis nicht in den Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft fällt, ist diese auch nicht zu einer Entschädigungszahlung verpflichtet.

Im Rahmen von zwei Klagen hatten fünf Fluggäste versucht, 600 Euro von British Airways zu erstreiten, weil sie aufgrund eines Systemausfalls ihre Anschlussflüge auf dem Weg von den USA über London nach Stuttgart versäumten.

 

Hund gerettet – Flugkosten unterschätzt

Hund gerettet – Flugkosten unterschätzt

Erfahrungsbericht einer Tierfreundin:

Es sollte ein entspannter Urlaub in der Sonne werden. Baden, gut essen, ein wenig Sport und die Seele baumeln lassen. Konnte ja keiner ahnen, dass das exklusive Hotel in dem wir ankamen, gleichzeitig eine Art Hunde-Auffangstation war…..

In den ersten Tagen haben wir auch nicht bemerkt, dass sich in einer sehr versteckten Ecke des Hotelareals eine Zwingeranlage befand. Doch irgendwann entdeckte unser 10-jähriger Sohn, dass Mitarbeiter des Hotels kleine Welpen spazieren führten. Da war natürlich kein Halten mehr. Er war plötzlich in der Lage im Urlaub morgens um sechs Uhr aufzustehen, um den Hotelangestellten vor ihrer Schicht noch schnell bei der Versorgung der kleinen Hunde zu helfen.

Und welch Wunder…. eine Hündin, die kleinste, schwächste und hässlichste, hatte es ihm total angetan. Sally und er wurden unzertrennlich und so ist es bis heute.

Je länger wir dort waren, desto klarer wurde es: Ohne den Hunde fliegen wir hier nicht mehr weg. Der aufmerksame Leiter des Animationsteams und nebenberufliche Tierschützer, Micha, bemerkte das ebenfalls. Er „nutzte die Situation schamlos aus“ und bot an, dass die kleine Sally reisefertig gemacht würde und wir uns um nichts kümmern müssten. Sogar zum Flughafen würden wir begleitet. Und genauso kam es.

Sally war nochmals beim Tierarzt, bevor sie an uns übergeben wurde. Geimpft und gechipped, ausgestattet mit einem EU-Heimtierausweis, war sie ausreisebereit. Die passende Flugbox hatte Micha auch noch besorgt und ging mit uns zum Schalter von Cyprus Airways, der Airline, mit der wir zurückfliegen wollten.

Doch die Airline-Mitarbeiter machten uns das Leben schwer. Denn anders als beispielweise bei der Condor, kostete die Beförderung nicht knapp 80 Euro, sondern soviel, wie eine erwachsene Person zahlen musste: 350 Euro. Damit hatten wir natürlich nicht gerechnet, aber für die Zyprioten gab es da nichts zu verhandeln.

In den „sauren Apfel“ haben wir letztendlich gerne gebissen, denn Sally ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Doch wer meint, es sei ganz einfach, einen Hund mit auf eine Flugreise zu nehmen, sollte sich vorher genau erkundigen. Es fängt schon mal damit an, dass nicht alle Fluggesellschaften anbieten, Haustiere zu befördern, ob im Frachtraum oder in der Kabine. Dazu zählen zum Beispiel Ryanair und Wizz Air. Die meisten, die es erlauben unterscheiden nach Beförderung in der Kabine oder im Frachtraum. Das hängt von der Größe des Hundes ab. Als „Handgepäck“ geht er noch durch, wenn er in eine zugelassene Box von 55 mal 40 mal 23 Zentimeter passt. Allerdings dürfen Hund und Box zusammen nicht mehr als acht Kilo wiegen. Größere Hunde müssen in entsprechenden Flugboxen im klimatisierten Frachtraum untergebracht werden. Ausnahmen werden bei Blinden- und Servicehunden gemacht. Sie dürfen mit in die Kabine, weil ihr Besitzer nicht auf ihre Unterstützung verzichten kann.

Die Airlines berechnen in der Regel einen deutlich geringeren Preis als es Cyprus Airlines in unserem Fall getan hat. Innerhalb Europas fliegen Hunde je nach Größe für bis zu 200 Euro. Für kleine Tiere, die in der Kabine mitfliegen dürfen, bezahlt man 20 bis 50 Euro. Auf Interkontinentalstrecken sind die Preise 30-50% höher.