„O’zapft is!“ Mit diesem berühmten Ausruf beim Anstich des ersten Bierfasses hat am 16. September der Münchner Oberbürgermeister das 184. Oktoberfest eröffnet. Bereits 600.000 Menschen waren an diesem ersten Tag da. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 5,6 Millionen Menschen, um an dem größten Volksfest der Welt teilzunehmen.

Alternative Flüge zur Wiesnzeit? Schwierig…
Auch in diesem Jahr werden viele Besucher aus dem In- und Ausland erwartet. Dumm nur, wenn gerade dann der extra dafür gebuchte Flug annulliert wird. In dieser Zeit einen anderen Flug zu finden ist schwierig, da meist ausgebucht. Aber wenigsten gibt es die Möglichkeit, sich das Geld zurückzuholen. Captain Frank zahlt sofort 70 Prozent der Entschädigungssumme aus. Das Geld könnte dann evtl. in ein Bahnticket investiert werden und wahrscheinlich ist dann sogar noch etwas übrig, mit dem sich Maß und Hendl finanzieren lassen.

Die Freunde hängen am Flughafen fest?
Auf dem Oktoberfest muss niemand Angst haben, lange alleine zu bleiben. Schaffen es die Freunde nicht rechtzeitig zur verabredeten Wiesn-Sause, weil sie eine Flugverspätung haben, ist das kein Problem. Mit wildfremden Menschen aus aller Welt zu feiern gehört quasi zum Charakter der Wiesn. Mit ein paar Brocken Englisch, manche sagen der Hauptsprache während des Oktoberfests, findet man immer Anschluss an andere Feiernde.

Fluggepäck mit Dirndl und Lederhosen verloren?
Aber es muss nicht nur der Flug verspätet oder gecancelt sein, um den Wiesnspaß zu trüben. Wenn der Koffer nicht auf dem Gepäckband auftaucht, ist Outfit-Alarm angesagt, denn ohne Dirndl ist der Oktoberfestbesuch nur halb so schön. Wenn man Glück hat, wird der Koffer wenige Stunden nach Ankunft ins Hotel nachgeliefert. Sollte der Koffer gar nicht mehr auftauchen ist auch hier eine Entschädigung möglich. Dafür müssen sich Reisende direkt an die Airlines wenden, die dies allerdings unterschiedlich handhaben.