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Flugpassagiere sollten sich darauf einstellen: Es steht wieder ein Sommer mit vielen Flugverspätungen bevor – wahrscheinlich noch mehr als in 2018.

Zu wenig Fluglotsen
So jedenfalls sieht es die Deutsche Flugsicherung (DFS), denn für die erwarteten Verkehrsmengen gibt es zu wenig Fluglotsen. Bereits in 2018 gab es 3,4 Millionen Flugbewegungen, für 2019 wird eine Steigerung erwartet und im deutschen Luftraum wird es immer enger. Mehr Fluglosten auszubilden ist dabei nur eine von mehreren Maßnahmen, um die Situation zu entschärfen – doch das geht nicht von heute auf morgen.

Langsame Passagierkontrollen
Auch im Bereich der Passagierkontrollen gibt es viel zu tun, da diese an deutschen Flughäfen als langsamer gelten als bei unseren europäischen Nachbarn. Mit besseren technischen Anlagen, die das „Überholen“ für schnellere Passagiere zulassen, würde die Abfertigung beschleunigt, doch diese Anlagen werden aktuell noch getestet. Der Frankfurter Flughafen plant aber einige davon zum Sommer zu installieren.

Flugchaos nicht abwendbar
Zudem sind die Airlines aufgefordert, sich personell besser zu organisieren und mehr Reserveflugzeuge vorzuhalten. Doch auch das wird nicht reichen, um das kommende Flugchaos zu verhindern. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) rechnet trotz aller Maßnahmen von Airlines, Flughäfen und Flugsicherung damit, dass es im kommenden Sommer erneut eine hohe Zahl von Flugausfällen und – verspätungen geben wird.

Rechte bei Flugverspätung
Fluggäste sollten daher eines wissen: Bei mehr als drei Stunden Verspätung haben sie nach der EU-Fluggastrechtverordnung Anspruch auf Entschädigung (nur nicht bei außergewöhnlichen Umständen wie Unwetter, Streiks etc.). Die Höhe der Entschädigungssumme richtet sich nach der Flugstrecke. Bei Kurzstrecken bis 1.500 km werden 250 Euro fällig, die die Airline zahlen muss, bei Mittelstrecken zwischen 1.500 bis 3.500 km sind es 400 Euro und bei Langstrecken ab 3.500 km 600 Euro.

Den Anspruch auf Erstattung direkt bei Fluggesellschaft geltend zu machen, ist häufig mit nervenaufreibendem Papierkram verbunden und kann einige Monate, manchmal sogar bis zu einem Jahr dauern.

Überlassen Sie uns den Papierkram und schonen Sie Ihre Nerven.
Sie geben Ihre Daten in wenigen Sekunden unter www.captain-frank.com ein und wir prüfen kostenfrei, ob Ihr Fluverspätungsticket entschädigungspflichtig ist. Je nach Situation kaufen wir Ihr Ticket sofort oder übernehmen es auf Erfolgsbasis. Das heißt, wir setzen uns mit der Airline auseinander, notfalls auch gerichtlich, ohne, dass es sie etwas kostet. Von der Auszahlung ziehen wir dann 20 % der Summe als Bearbeitunggebühr ab (auf Erfolgsbasis) bzw. 30 % wenn es ein Sofortankauf ist – jeweils zzgl. MwSt.

Ach, ….und noch etwas:
Bei älteren Tickets gilt der Anspruch auf Entschädigung bis zu drei Jahre rückwirkend.