Münchner Merkur, 08.12.2018

Entschädigung ohne Papierkrieg: Zwei Schäftlarner kämpfen Für Fluggast-Rechte

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Süddeutsche Zeitung, 30.11.2018

Vorbild Silicon Valley

Die Schäftlarner Unternehmer Michael Hoesch und Constantin von Mutius bringen Spitzentechnologie ins Isartal.

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Magazin Mei Dahoam, nr. 04/2018

Flugverspätung?

Warten Sie noch oder iegen Sie schon? Das Schä larner Start-up „Captain Frank“ hil einem dabei, dass wenigs- tens die verlorene Zeit wieder zu Geld wird, wenn die Maschine nach EU-Richtlinien zu lange am Boden bleib.

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Fluggastportal und hocheffiziente Technologieplattform

Captain Frank startet durch – mit Künstlicher Intelligenz, aber persönlicher Note

Hohenschäftlarn, 13. November 2018 Captain Frank kauft Flugverspätungen ab drei Stunden. Dabei setzt das Fluggastportal auf schnelle Prozesse und hohe Effizienz gepaart mit großer Nutzerfreundlichkeit und persönlicher Betreuung. „Wir glauben, dass in Zeiten der Digitalisierung der Kontakt zum Kunden auch auf analogem Weg nicht fehlen darf ,“ erklärt Michael G. Hoesch, Gründer und Geschäftsführer der Captain Frank GmbH. „Der Kunde wird über unsere digitale Plattform in kürzester Zeit, hochprofessionell bedient und seine Enttäuschung über das Verhalten der Airline dadurch gelindert“, ergänzt Constantin von Mutius, Technologie-Spezialist, Mitgesellschafter und Geschäftsführer bei Captain Frank. „Dennoch wollen wir nicht nur elektronisch mit ihm den Kontakt halten, sondern auch ganz altmodisch über den Postweg oder per Telefon. Wir hören unseren Kunden zu und lassen sie auch mal ihre ganze unerfreuliche Flugverspätungsgeschichte erzählen. Zudem hat sich unser Empfehlungssystem über Vermittler, unsere Captain Frank Botschafter, bewährt, da die Menschen doch lieber einer Person vertrauen als nur einer Werbebotschaft im Internet.“

Viel Erfahrung im Ankauf von Forderungen
Flugpassagieren, deren Maschine drei Stunden und mehr verspätet ist, steht eine Entschädigung zu, die je nach Flugstrecke unterschiedlich hoch ausfällt. Bei bis zu 1.500 km sind es 250 Euro, bei 1.500 bis 3.500 km 400 Euro und bei mehr als 3.500 km liegt der Anspruch bei 600 Euro. „ Wir kaufen diese Forderung an und zwar je nachdem, wie die erste Prüfung ausfällt, sofort oder aber auf Erfolgsbasis“, so Hoesch, der vor über 15 Jahren das Unternehmen Lifebond gegründet hat und mit diesem auf einen großen Erfahrungsschatz im Forderungsankauf (von Lebensversicherungen und Handelsforderungen) zurück blicken kann. Für den Sofortankauf fallen 30 % der Entschädigungssumme zzgl. MwSt. an Gebühren an, bei Ankauf auf Erfolgsbasis sind es 20 %, sobald die Airline das Geld ausgezahlt hat. „Unsere Plattform ist darauf ausgelegt, große Volumen an Kleinstforderungen innerhalb kürzester Zeit zu prüfen und gegebenenfalls anzukaufen“, erklärt von Mutius. „Wir sind in der Lage alle relevanten Informationen rund um die Forderung digital abzurufen und zu bewerten. Und das mit einer sehr überschaubaren Anzahl von Mitarbeitern.“

Gesellschaftlicher Beitrag: Spendenmöglichkeit bei Captain Frank
Ein wichtiges Anliegen ist den Machern von Captain Frank auch die Möglichkeit, einen Teil oder auch die gesamte Entschädigungssumme für einen guten Zweck spenden zu können. „Bei all dem Ärger, den man aufgrund einer Flugverspätung hatte, ist es vielleicht für manchen Kunden ein gutes Gefühl, wenn er mit dem Geld auch noch etwas Gutes tun kann“, vermutet Hoesch. „Diese Aktion, die derzeit in Kooperation mit SOS-Kinderdorf läuft, wurde jedenfalls sehr gut angenommen.“

Innovative Versicherung für Flugverspätung im Landeanflug
Das nächste Projekt in der Pipeline von Captain Frank ist eine Flugverspätungsversicherung. In Kooperation mit einem Blockchain-Technologie-Unternehmen, Etherisc GmbH, arbeitet Captain Frank an einem eigenen Versicherungsangebot, das bereits in diesem Jahr ein paar Mal erfolgreich getestet wurde. Künftig soll es möglich sein, schon ab 45 Minuten Verspätung (ohne Ausschlusstatbestände) einen einzelnen Flug bis zu einer Höchstsumme von 1.500 Euro zu versichern. Gedacht ist dieser Versicherungsschutz für die Vielflieger, hier insbesondere für Geschäftsleute bei denen eine geringere Verspätung nicht nur den Terminkalender durcheinander bringt, sondern auch für einen erheblichen finanziellen Schaden sorgen kann. Der offizielle Start ist für das zweite Halbjahr 2019 vorgesehen.

„Mit unserem Angebot bei Captain Frank wollen wir für die Kunden verlorene Zeit zu Geld machen, ob durch den Forderungsankauf oder auch durch eine Flugverspätungsversicherung. Sie sollen schnell und professionell unterstützt werden und ihren Ärger über die Airline durch unsere verbindliche und freundliche Betreuung vergessen“, sind sich Hoesch und von Mutius einig.

Captain Frank GmbH
Das Fluggastportal Captain Frank wurde Ende 2016 gegründet und hat seinen Sitz im Münchner Süden. In Zusammenarbeit mit einem variierenden Team von Studenten hatte das Management ein Unternehmen ins Leben gerufen, das Flugpassagieren mit Anspruch auf Entschädigung aufgrund von Flugverspätung oder Annullierung den entsprechenden Betrag abzüglich einer Bearbeitungsgebühr sofort auszahlt.

Pressekontakt
Inga Oldewurtel
oldewurtel@prio-pr.de – M 0176-62261897